Eine Einreise nach Kuba zu touristischen Zwecken mit einer Aufenthaltsdauer von 30 Tagen (einmalige Verlängerung um weitere 30 Tage möglich) ist nur mit Visum in Form einer sogenannten „Touristenkarte“ möglich, die zusammen mit dem Reisepass zur Einreise dient. Touristenkarten müssen vor Einreise erworben werden und sind bei der kubanischen Botschaft in Deutschland, Reisebüros bzw. Reiseveranstaltern sowie bei einigen Fluggesellschaften am Flughafen erhältlich.
Währung CUC, – Ein-u- Ausfuhr verboten. US-Dollar, Euroschecks und EC/Maestro-Karten werden nicht als Zahlungsmittel akzeptiert.Tausch von Euro-Bargeld in CUC am günstigsten.
Zollbestimmmungen beachten. Wertsachen, auch Kameras, im Handgepäck befördern!
Bei der Einreise ist der Nachweis über eine Auslandkrankenversicherung erforderlich.
Die unbedingt aktuellen Informationen zu den Einreise- und Sicherheitsbestimmungen Kuba beim Auswärtigen Amt beachten
Impfungen
Für alle Reisenden zu empfehlen sind Impfungen gegen:
Diphtherie, Tetanus
Masern (oder Immunität nach Krankheit)
Hepatitis A + B
Führerscheine
Es sind keine Segelscheine oder Schiffsführerscheine vorgeschrieben. Von jedem Skipper wird ein Segelerfahrungsnachweis (Sailing Resume) angefordert.
Wind + Wetter
Das Klima ist subtropisch und wird vom Nordostpassat geprägt. Es gibt eine trockenere Jahreszeit von November bis April. Die regnerische Jahreszeit ist von Mai bis Oktober.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur Kubas liegt bei 27°C.
Kuba liegt im Einzugsgebiet von tropischen Wirbelstürmen, die sich jährlich von Juni bis November über dem Atlantik und in der Karibik bilden
Navigation
Terrestrische Navigation. Das Nachtsegeln ist nur mit Ausnahmegenehmigung möglich.
Als Revierführer hat uns das Küstenhandbuch Kuba von Bernhard Bartholmes gedient
Besondere Hinweise
Für Yachtcharterer sollte der Proviant im Vorraus bestellt werden.
Das Segelrevier im Süden
Für Charteryachten gibt es in Kuba’s Süden zwei Routen.
Der gesamte Süden ist mit seinen einsamen Cayos und Korallenriffen eine Schatzkammer der Natur und ein Eldorado für den Segler und Taucher
gleichermaßen.
Die Südküste ist überwiegend mit Mangroven bewachsen. Es sind Hunderte von kleinen Inseln mit Mangrovenbestand und Korallenriffen den Küsten vorgelagert.
Der Golf de Ana Maria im Osten
Navigatorisch und seglerisch ist der Golf de Ana Maria ein anspruchsvolles Revier und für Naturfreunde ein absolutes Paradies.
In der gesamten Region wird zwischen großflächigen Riffgebieten im grünen Wasser.
Die aktuellen amtlichen Seekarten sind unvollständig bzw was Wassertiefen und Betonnung angeht teilweise falsch..
Dieverse Bereiche sind noch nicht erforscht. Die wichtigsten Riffpassagen sind betonnt.
Die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser ist gleich null. Die Ernährung erfolgt über frisch gefangenen Fisch und Hummer.
Cayo Largo
Die Cayo Largo und umliegenden Inselgruppen sind touristisch besser erschlossen.
Westlich der Ausfahrt aus der Bahai de Clienfuegos liegt das militärische Sperrgebiet Golfo de Gazones und die Bahia de Cochinos (Schweinebucht).
Das Revier Golfo de Bataban schließt mit einer Breite von 170sm in West-Ost-Richtung an den Golf de Cazones an.
Der Golf ist ein riesiges Flachwassermeer mit einem Durchmesser von 65sm.
Die Wassertiefen innerhalb des Golfs betragen durchschnittlich 5-7m. Um zu den Ankerplätzen beim Inselhüpfen zu kommen, muss oft zwischen dem Golf und dem Karibischen Meer
mit Riffpassagen hin und her gependelt werden.
Im gesamten Revier ist kein GSM-Netz verfügbar.
Quellenangabe:Küstenhandbuch Kuba von Bernhard Bartholmes